eine dunkle welle kommt über die stadtdie lichter verschwinden,
der schatten kommt
lächelnd sehe ich dem ganzen zu
endlich ist es dunkel,
keiner sieht mehr die tränen...
oder den angst verhüllten blick
niemand sieht dieses zerbrechliche wesen
leise seufze ich und streiche mir durchs haar
genug
heute machst du dem ganzen ein ende
leise schweift mein blick erneut in richtung bad
schon stehe ich vor dem spiegel
wie komme ich hierher ?
ich weis es nicht..
es ging schon wieder so schnell
ich sehe in meinen kulturbeutel
aber kein blick nach freiheit
so gehe ich wieder durch die leere wohnung
alles scheint warm und voller liebe
doch ich empfinde es als kalt
es ist wie eine eiswand....
stumm gehe ich weiterlasse mich nun endlich auf das sofa sinken
und der blick schweift umher
ich erblicke meine tabletten und nehme die schachtel
es sind nicht mehr viele da,
doch eine volle packung ruht in meiner tasche
eigentlich könntest du....
du willst es doch auch oder..
aber ich lasse es, auch wenn der gedanke stark ist
der drang es zu tun..
ich gehe in die küche und mache mir einen kaffee
und plötzlich wieder diese bilder
sofort wird mir schlecht und ich gerade ins schwanken
gerade noch kann ich mich halten,
brauche einen moment...
....nun kann ich mich fassen
ich hole meine schuhe und verlasse die wohnung
gehe durch die dunkle nacht und lasse den gedanken freien lauf

ich brauche halt...
ich sehne mich nach einer hand die mich hält
die mich in den arm nimmt wenn ich traurig bin
mit mir lacht wenn ich fröhlich bin
mit mir durch meine ängste geht
und sich mit mir streitet, um sich zu vertragen
ich wünsche mir das ich jemanden finden kann
....
























